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| Medizinische Bildverarbeitung |
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| Machine Vision Applications - machine vision applications and case studies | |||
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Matrox Imaging Library in der Angiographie Über die Entdeckung von Röntgenstrahlen wurde erstmals im Jahre 1895 berichtet, als Wilhelm Conrad Röntgen mit elektrostatischen Ladungen und Kathodenstrahlröhren experimentierte. Im Jahr 2008 verwenden wir medizinische Bildverarbeitungstechnologien wie die Computertomographie (CT), die Kernspintomographie oder die Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Es hat den Anschein, dass Röntgenstrahlen veraltet sind, dem ist aber nicht so. Die Angiographie ist ein röntgenbasiertes, medizinisches Bildgebungsverfahren für die Untersuchung von weichem Gewebe, wie Arterien, Venen und Organen. Während der Angiographie wird dem Patient ein Kontrastmittel injiziert, das unter Einwirkung von Röntgenstrahlen die Gefäßstrukturen sichtbar macht. Das entstehende Bild, das Angiogramm, zeigt aber auch Strukturen wie Knochen und Organe. Dadurch kann der Arzt unter Umständen die Blutgefäße nur unzureichend erkennen. Mit Hilfe der Digitalen Subtraktionsangiographie können die unerwünschten Strukturen beseitigt werden. Dabei erfasst der Techniker zuerst ein Bild ohne Kontrastmittel in den Blutbahnen des Patienten und zieht es dann vom Bild mit Kontrastmittel ab. Übrig bleiben dann nur noch die mit Kontrastmittel gefüllten Gefäße sowie andere Strukturen im Hintergrund mit geringem Kontrast. Die Digitale Subtraktionsangiographie wird bei der Untersuchung von Arterien- und Venenverengungen und Aneurysmata angewendet. Ein argentinischer Hersteller von medizinischen Geräten wollte seine röntgenbasierten Angiographiesysteme aufwerten und setzte sich mit Dr. Guillermo Sentoni (
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) von der UADE, Universidad Argentina de la Empresa, in Verbindung. "Der Hersteller wollte digitale Module für Erfassung und Verarbeitung in die Geräte einbauen lassen" erläutert er. "Da wir handelsübliche Komponenten verwendet haben, konnten wir innerhalb von zwei Jahren ein kostengünstiges Produkt auf den Markt bringen." Das System Die digitalen Komponenten des PimaxScan umfassen eine Camera-Link-Kamera Uniqvision UP930, einen Framegrabber Matrox Helios XCL und einen embedded PC mit Intel-915-basiertem Motherboard und einem Intel Pentium 4 Prozessor. Das System läuft unter Windows XP Embedded. Die gesamte Software wurde in C++ mit der Matrox Imaging Library (MIL) programmiert. Die Software steuert nicht nur die Erfassung, Anzeige und Archivierung der Bilder, sondern auch die Bildverarbeitung. "In MIL sind alle Algorithmen und Funktionen für die Bildverarbeitung enthalten. Wir verwenden das Kantenerkennungsmodul für die Erfassung der Ränder sowie Tiefpass-Filter, Rekursivfilter, Rotation und digitale Subtraktion" erläutert Sentoni. "Außerdem setzen wir einige Look-Up-Tables für die Beschleunigung der Bildanzeige auf Terminals mit zwei Bildschirmen ein." Kompression der Daten Endlich erfolgreich! Im Vergleich zu den Mitbewerbern ist PimaxScan aufgrund des embedded PC und der handelsüblichen Hardware ein qualitativ hochwertiges und kostengünstiges Diagnosewerkzeug. "Auch die Wartung und Erweiterung des Systems ist dadurch einfacher" bemerkt Sentoni. Dr. Sentoni ist davon überzeugt, dass die Hardware- und Softwareprodukte von Matrox Imaging eine wesentliche Rolle beim Erfolg des Projektes gespielt haben. "Mit Hilfe der praktischen API von MIL und der großartigen Software/Hardware-Integration der Matrox Helios konnten andere Komponenten einfach integriert werden. Das waren die primären Gründe für die Anwendung der Produkte von Matrox." Im Verlauf der Entwicklung hat Sentoni festgestellt, dass er aufgrund der nützlichen API, der leichten Einbindung der Hardwarekomponenten und des "hervorragenden Kundensupport" die richtige Entscheidung getroffen hatte. Autorin: Sarah Sookman, Matrox Imaging
Telefon 0 81 42 / 4 48 41-0 E-Mail:
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