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| ELiiXA+ Zeilenkamera 16.384 Pixel/Zeile, 100.000 Zeilen/s, CL und CXP | | Print | |
| News - Latest Machine Vision News | |||
| Sunday, 30 October 2011 10:06 | |||
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Wie in allen Branchen üblich, nimmt auch in der Kameratechnik für die industrielle Bildverarbeitung die Jagd nach immer höheren Auflösungen und Geschwindigkeiten kein Ende. Der Grund hierfür liegt in den immer kleineren Strukturgrößen. Feinste Details müssen bei gleichzeitig steigenden Taktzahlen kontrolliert werden – und Zeilenkameras müssen hier Schritt halten können.
Die Abbildungsverhältnisse in Zeilenkamera-Applikationen werden meist so gewählt, dass die Pixelauflösung sowohl entlang der Zeile als auch in Transportrichtung gleich ist. Erhöht man die horizontale Auflösung, muss auch die Auflösung in Transportrichtung, also die Zeilenrate, erhöht werden. Dieser Zusammenhang verhindert in einigen Anwendungen den Einsatz höchstauflösender Zeilenkameras. So werden in manchen schnellen Applikationen z.B. drei 4k-Zeilenkameras mit bis zu 72 kHz verbaut, da eine 12k-Zeilenkamera nur mit maximal 25 kHz läuft – die Multi-Kamera-Lösung ist also um rund Faktor 3 schneller als die Lösung mit nur einer Zeilenkamera. Für hohe Auflösungen von 8k, 12k und mehr Pixel/Zeile ist also eine deutliche Steigerung der Zeilenrate erforderlich, um derartige Anwendungen mit nur einer Zeilenkamera umzusetzen.
Multi-Line-CMOS Der Aufbau des Multi-Line CMOS-Sensors gewährleistet einen großen Dynamikumfang von bis zu 73 dB.: vor der Analog-Digital-Wandlung wird durch das Design der Photodiode ein hoher Charge-Conversion-Faktor erreicht. Die Verstärker sind direkt neben den aktiven Pixeln angeordnet, was zu einer hohen Quanteneffizenz (QE) von bis zu 72% bei 550 nm führt. Das Correlated Double Sampling (CDS) sorgt für homogene, rauscharme Bilder.
Die Neuheit des Sensors liegt aber in seiner speziellen Multi-Line-Architektur. Er besteht aus vier aktiven Zeilen mit je 16k Pixel, die ohne Abstand nebeneinander liegen. Jeweils zwei nebeneinanderliegende Zeilen bilden ein Zeilenpaar, das rauschfrei die analogen Spannungen addiert. Die beiden Intensitätswerte, die nach der A-D-Wandlung jedes Zeilenpaares vorliegen, werden dann digital im FPGA summiert. Dieses kombinierte Verfahren der Addition von analogen Spannungs- und digitalen Helligkeitswerten erhöht die Empfindlichkeit des Sensors um Faktor 4. Dieser Sensor ist mit seinen 450 LSB/(nJ/cm2) empfindlich genug, auch im Praxiseinsatz ohne kostenintensive Spezialbeleuchtung die höchste Geschwindigkeit zu fahren. Gleichzeitig kann durch die Architektur der Sensorzeile die Belichtungszeit unabhängig von der Ausleserate eingestellt werden. Da die vier Sensorzeilen direkt nebeneinander liegen, bleibt die Bildschärfe – im Gegensatz zu Zeilenkameras mit mehr Zeilen oder mit Abständen zwischen den Zeilen – auch beim schrägen Blick von bis zu 45° auf das Objekt voll erhalten.
e2v unterstützt das innovative Sensordesign der ELiiXA+ Zeilenkamera durch zahlreiche weitere Kamerafeatures wie manuelles und automatisches Tap-Balancing, Flat-Field-Correction, Kontrastspreizung, analoges und digitales Binning, LUTs. Das kompakte und schmale Gehäuse mit einer Breite von 100 mm bei einer Zeilenlänge von 82 mm verfügt zudem über einen USB-Port für Firmware-Updates im Feld. Die Leistungsaufnahme liegt bei nur 16 W. Zudem kann die Zeilenkamera auch in einem Temperaturbereich von 0 bis 55°C eingesetzt werden.
CoaXPress und Camera Link
Weltpremiere auf der VISION 2011 Live vorgestellt werden die e2v ELiiXA+ Zeilenkameras auf der Vision 2011. Beide Kamera-Interfaces - Camera Link und CoaXPress - sind in auf den Ständen von e2v und der RAUSCHER GmbH im Einsatz.
Messehinweis:
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