Impulse für den IBV-Markt – VISION wächst weiter

„Presselunch VISION 2003 – Ausführungen Ulrich Kromer
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\r\nInternationalität nimmt zu – Plus bei den Ausstellern und der belegten Fläche
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\r\nBildverarbeitungssyteme sind auf dem Vormarsch – und das mit gutem Grund. Es hat sich herum gesprochen, dass erst der Einsatz von IBV-Systemen eine Vielzahl von Fertigungsabläufen wirtschaftlich möglich macht. Produktionen können so im Land bleiben und müssen nicht mehr in Low cost-Länder verlagert werden. Ein Vorteil für den Standort Deutschland. Und die Systeme werden immer leistungsfähiger, kostengünstiger und anwenderfreundlicher. Ein Vorteil vor allem für mittlere und kleine Unternehmen, für die IBV damit erschwinglich geworden ist. Die IBV erobert nahezu täglich neue Anwendungsfelder, von denen bisher ohnehin erst rund 15 bis 20 Prozent abgedeckt sind. Das Prüfen der Leiterplatten bei Handys, der Oberflächen von Motor- und Getriebeteilen, Aufdruckkontrollen an Gehäusen oder Dickenmessungen von Hohlgläsern sind nur einige der Jobs, die ein IBV-System problemlos und zuverlässig übernehmen kann. Mit ihrer Vielseitigkeit ist diese Schlüsseltechnologie längst zu einem wettbewerbssichernden Faktor in der Industrie, aber auch immer mehr in nichtindustriellen Bereichen geworden. Selbst die derzeit angespannte Wirtschaftslage kann den Boom der IBV nicht stoppen. Ein Indiz dafür, dass ein Bedarf da ist – und er ist nach wie vor groß.
\r\n“;“Eine Entwicklung, die sich auch positiv auf die VISION auswirkt. Der wichtigste europäische Branchentreff für industrielle Bildverarbeitung und Identifikationstechnologien hat sich dem Trend entsprechend in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und konnte mit Ausnahme des Vorjahres jedes Jahr ein Plus bei den Ausstellern und der belegten Fläche verbuchen. Insgesamt 180 Aussteller (2002: 164) und 30 vertretene Unternehmen haben zur VISION 2003 den Weg nach Stuttgart gefunden. Darunter alle namhaften Keyplayer der Branche weltweit. Ein Vorteil für die rund 4.000 erwarteten Besucher, denn sie finden in Stuttgart die geballte Fachkompetenz, Innovationen und Trends der IBV-Branche konzentriert auf einer zentralen Veranstaltung. Besonders erfreulich: Die VISION wird immer internationaler. 33 Prozent (2002: 28 Prozent) der Aussteller kommen aus dem Ausland, das ist ein Plus von rund 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vertreten sind Aussteller aus 18 Ländern, neben Europa kommen sie auch aus der GUS, aus Israel, aus den USA, aus Kanada und Japan.
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\r\nDas Ausstellungsprogramm deckt in erster Linie drei Schwerpunkte ab: 43 Prozent der Aussteller zeigen IBV-Komponenten (Kameras, Frame Grabber, Optik, Beleuchtung, Prozessoren, Softwaretools etc.) und Messgeräte. IBV-Anwendungen und Identifikationssysteme haben 32 Prozent der Aussteller im Programm und 19 Prozent zeigen Bildverarbeitungstechnologien. Belegt sind 11.000 m2 Bruttoausstellungsfläche, was einem Zuwachs von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
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\r\nDie VISION findet in diesem Jahr in den Messehallen 1.0, 2.0, 3.0, 4.0 und 4.1. statt. Die Stände der Aussteller sind neben der Nummer zusätzlich mit den Buchstaben „K“ für Komponentenhersteller und „S“ für Systemhersteller versehen Mit diesem Zusatzservice möchte die Messe Stuttgart die Orientierung für die Besucher erleichtern. So sind aufgrund von Mehrfachnennungen – viele Unternehmen bieten beides an – insgesamt 153 Komponenten- und 109 Systemhersteller vertreten.
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\r\nHerausragend ist das Rahmenprogramm der VISION. Ein einzigartiges Weiterbildungsangebot mitten im Messegeschehen für die Fachbesucher mit wichtigen Impulsen für die Fertigungspraxis sind die „Industrial Vision Days“ mit seit Jahren steigenden Besucherzahlen. Die rund 45 Vortragsangebote des Forums, die es auch in diesem Jahr wieder verteilt auf alle drei Messetage geben wird, befassen sich mit Lösungen für die unterschiedlichsten Fertigungsprobleme. Thematisiert werden unter anderem intelligente Lösungen zu unbekannten LED-Problemen, Plug & Play Bildverarbeitung, 3D-Formerfassung, neue Identlösungen mit hochauflösenden Zeilenkameras, Hochgeschwindigkeits-Oberflächeninspektion und embedded 3D-Messsysteme. Durch zahlreiche englischsprachige Vorträge haben auch Internationale Besucher die Möglichkeit von den Informationen der Industrial Vision Days zu profitieren. Das Forum wurde im letzten Jahr von über 2.500 Teilnehmern genutzt, ein deutliches Indiz dafür, wie groß das Informationsbedürfnis der Fachbesucher über neueste Trends und Applikationen auf diesem Gebiet ist. Für die Organisation dieser Veranstaltung zeichnet unser Messepartner, Fachabteilung Industrielle Bildverarbeitung im VDMA verantwortlich, dem ich an dieser Stelle meinen Dank für sein unermüdliches Engagement aussprechen möchte.
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\r\nBesucher, die sich mit der IBV erst noch vertraut machen wollen, hatten dazu bereits einen Tag vor Messebeginn beim Einsteiger-Workshop ausführlich Gelegenheit. Der Kurs, ebenfalls unter der Federführung des VDMA, vermittelt das komplette Grundlagenwissen der IBV und erleichtert mit diesem Fachwissen den anschließenden Messebesuch.
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\r\nBereits seit über zehn Jahren honoriert die Messe Stuttgart das enorme Innovationspotenzial der IBV-Branche mit einem Innovationspreis. Dieser Preis für angewandte Bildverarbeitung, in Insiderkreisen auch VISION Award genannt, wird in diesem Jahr zum 11. Mal vergeben. Mit diesem Preis zeichnet die Messe Stuttgart herausragende innovative Produkte, Systemlösungen oder Verfahren aus, die die IBV-Industrie voranbringen. Ich freue mich sehr, Ihnen den heutigen Preisträger vorstellen zu dürfen: Dr. Ákos Zarándy, Geschäftsführer von AnaLogic Computers Ltd. aus Budapest. Er gewinnt den VISION-Award für „Bi-i, eine stand-alone Bilderfassungs- und Verarbeitungs-Unit mit extrem hoher Frame-rate“. Herzlichen Glückwunsch! Über diese Innovation für den IBV-Markt werden wir im Anschluss direkt vom Preisträger näheres erfahren.
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\r\nUm die VISION für die Besucher noch attraktiver zu machen, wurde bereits im letzten Jahr ein Besucherinformationssystem eingeführt, Dieser zusätzliche Service erleichtert den Fachbesuchern die Messevorbereitung, denn bereits im Vorfeld kann ein individueller Besuchsplan zusammen gestellt werden. Ein weiterer Messeservice ist die VISION-Jobbörse im Internet. Sie bringt VISION-Aussteller, die eine offene Stelle besetzen wollen mit interessierten Jobsuchenden zusammen. Die offenen Stellen der Aussteller werden dazu im Internet ausgeschrieben, ein erster persönlicher Kontakt kann dann direkt auf der Messe vereinbart werden.
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\r\nGarant für die kontinuierliche Erfolgsstory der VISION ist zweifellos ihr Standortvorteil mitten im Anwendermarkt. Hauptabnehmer von IBV-Systemen, -Produkten und -Dienstleistungen sind die Automotivindustrie, die Zulieferindustrie, der Maschinenbau, die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie sowie das metallverarbeitende Gewerbe. Sie alle haben ihren Sitz in der Region um Stuttgart. Und gerade für diese Industriezweige ist eine wirtschaftliche und angepasste Automatisierung ein Muss, um am Standort Deutschland und im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Die Industriestruktur Baden-Württembergs könnte vor diesem Hintergrund für IBV-Anbieter kaum besser sein, denn ein großer Teil der im Land getätigten Industrieumsätze stammt aus den Kernabnehmerbranchen der IBV. Der Fahrzeugbau erwirtschaftet ein Viertel des gesamten Industrieumsatzes, auf den Maschinenbau entfallen 19 Prozent und auf die Elektrotechnik/Feinmechanik/Optik 16 Prozent. In den Bereichen Maschinenbau, Fahrzeugbau, der Herstellung von Metallerzeugnissen und in der Elektrotechnik arbeiten allein 71 Prozent aller Beschäftigten des produzierenden Gewerbes Baden-Württembergs. Ein Besucherpotenzial mit großem Interesse an IBV-Systemen und –Komponenten, denn der Bedarf in diesen Industriezweigen ist noch lange nicht gedeckt. Die VISION findet damit mitten im Markt der Anwender statt.
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\r\nMit diesem klar fokussierten Konzept kommt die VISION dem Wunsch der potenziellen Abnehmer nach einer ganz spezifisch auf die IBV-Industrie zugeschnittenen Fachmesse entgegen und ist gerüstet, auch für die Zukunft ihren internationalen Stellenwert im IBV-Markt zu halten.
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\r\nsource: Messe Stuttgart (Vision 2003)
\r\n[Pressetext 10/2003]
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\r\nSilvia Stoll
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