Neue Features für Allied Visions Mako GigE Kameras mit Sony IMX Sensoren

Mako G Kameras mit Sony IMX Sensoren unterstützen jetzt auch Precision Time Protocol und Trigger over Ethernet

Stadtroda, 04.02.2019 – Mit einem Firmware Update erweitert Allied Vision den Funktionsumfang der Mako G Kameras, die mit Sony CMOS Sensoren der IMX Pregius Serie ausgestattet sind, um zwei attraktive Features. Die Modelle Mako G-040, Mako G-158, Mako G-234, Mako G-319 sowie Mako G-507 verfügen ab jetzt zusätzlich über die Funktionen IEEE 1588 Precision Time Protocol (PTP) Unterstützung und Action-Commands zum Triggern der Kamera über die Ethernet-Verbindung (ToE).

Diese Kameras bieten somit ein noch umfangreicheren Featuresatz als bisher und verfügen über neueste hochwertige Sensoren in einem kompakten Kameradesign (29,2 mm x 29,2 mm x 60,5 mm). Mit den neuen Funktionen eignen sich die Mako G Kameras besonders für den Einsatz in Multi-Kamera-Anwendungen.

Synchronisation und Triggern von Kameras im Multi-Kamera-System
IEEE 1588 PTP ermöglicht die präzise Synchronisation von mehreren Kameras innerhalb eines Ethernet-Netzwerkes. Das Gerät oder die Kamera mit der Master Clock gibt die Zeitangaben an alle untergeordneten Uhren weiter, die wiederum ihre Zeiteinstellungen anpassen, so dass alle Geräte auf 2 Mikrosekunden genau auf die selbe Zeit eingestellt sind. Anwendung findet diese Funktion häufig bei Aufnahmen von Sportveranstaltungen oder Objekten in Bewegung, um diese aus verschiedenen Blickwinkeln gleichzeitig aufzunehmen. Dadurch, dass alle Kameras synchron in exakt demselben Augenblick ein Bild erfassen, kann als Ergebnis ein klares 3D-Bild der Situation oder des Gegenstandes dargestellt werden.

Mittels Action Commands bzw. der Trigger over Ethernet-Funktion können eine oder mehrere Kameras über die Ethernetverbindung gleichzeitig getriggert werden. Kombiniert mit der Power-over-Ethernet-Funktion (PoE) reicht somit ein einziges Kabel für die Stromversorgung der Kamera, das Triggern, die Kamerasteuerung und den Transfer von Bilddaten. Es wird kein zusätzliches Kabel zum Auslösen benötigt, was die Systemkosten und die Komplexität des Systems reduzieren kann. Die ToE-Funktion kommt vor allem Ereignisgetriebenen Anwendungen zugute. Tritt beispielsweise die Situation ein, dass ein Ball die Torlinie oder ein Gegenstand auf dem Fließband eine Kontrollschwelle passiert, so kann über Ethernet ein Auslösesignal an die Kamera oder ggf. mehrere Kameras gesendet werden.

Kleines Format, große Leistung
Zusätzlich zu den neuen Features für die IMX Sensor basierten Modelle bieten alle Mako GigE Kameras Funktionen wie:

  • Automatische Exposure und Gain-Steuerung,
  • Automatischer Weißabgleich und Debayering für Farbkameras
  • Region of Interest (ROI)
  • Look-up table
  • Binning und Decimation
  • User sets
  • Temperaturüberwachung

Durch die geringen Abmessungen, ihr industrielles Design und umfangreiche I/O-Funktionen gestaltet sich die Integration der Kameras in bestehende Systeme meist sehr einfach. Die Kameras eignen sich insbesondere für den Einsatz in kompakten und kostensensitiven Systemen, bei denen wenig Platz zur Verfügung steht wie z.B. bei der automatisierten Qualitätskontrolle oder in Multimedia-Anwendungen. Bei der Systemintegration von Mako GigE Kameras können Anwender zusätzlich auf das kostenfreie Vimba Software Development Kit von Allied Vision zurückgreifen, das auf einfache Weise eine performante Softwareanbindung ermöglicht.

 

Author
Nathalie Többen
Email
nathalie.toebben@alliedvision.com