“Plug and Play” bei CameraLink Power-over-CameraLink (PoCL) für Digitalkameras und Framegrabber

Innerhalb der AIA (Automated Imaging Association) wurde erst kürzlich der CameraLink-Standard (CL) erweitert. Bei der Belegung des 26-Pin-CameraLink-Steckers benutzte man bisher vier Pins zur Erdung. Zwei davon dienen nun der Stromversorgung von bis zu 333 mA bei 12 V oder 400 mA bei 10 V, welche die Kameras vom Framegrabber aus über das CL-Kabel speist. Damit es nicht zu Schäden kommt, wenn zum Beispiel konventionelle CL-Geräte mit PoCL-fähigen kombiniert werden, müssen besondere Schutzmechanismen eingebaut sein. Deshalb besitzen die PoCL-Framegrabber Picport-Express-CL oder -X-CL von Leutron Vision eine SafePower-Sensor-Schaltung. Und bei den PoCL-PicSight-Kameras wurden Eingangswiderstand sowie -kapazität entsprechend abgestimmt. PoCL ist derzeit nur für Basemode-Applikationen vorgesehen, die jedoch in der CL-Praxis am häufigsten vorkommen.
„Bei unseren PoCL-fähigen PicSight-Kameras und PicPort®-Framegrabbern unter Berücksichtigung des GenIcam-Standard (Generic Interface for Cameras) rückt ‚plug and play’ bei CameraLink immer näher“, sagt Mathias Leumann, Geschäftsführer der Leutron Vision AG, Schweiz.
Erfolgreich eingesetzt werden CameraLink-Lösungen in Applikationen, wo sehr kurze und berechenbare Latenzzeiten bei der Bildübertragung eine Rolle spielen – zum Beispiel in Systemen zur Produktions- und Qualitätskontrolle oder auch in Zeilenkameraanwendungen. Leutron Vision offeriert mit der Bildeinzugskarte besondere technische Eigenschaften wie etwa den direkten Anschluss von Drehgebern mit Vorwärts-/ Rückwärtserkennung.
Auf der VISION 2007 vom 6.-8. Nov. zeigt LeutronVision in Halle 4 Stand 4D20 PoCL-konforme CL-Kameras- sowie CL-Framegrabber der neuesten Generation. Leutron Vision ist eine der ersten IBV-Firmen, die bereits Praxiserfahrungen mit PoCL vorweisen können.